Bildung, Familie, Kinder und Jugend

Sanierung der Kita Simplonstraße

Das Gebäude der Kindertagesstätte, das aus Krippe und Kindergarten besteht, wurde seit 2003 in mehreren Bauabschnitten grundlegend saniert. Es gab ein neues Dach, neue Fußböden und die Wasser- und Abwasserleitungen wurden komplett erneuert. Im Jahr 2006 folgten die Erneuerung der Heizung, der Austausch der Fenster, die Optimierung des Brandschutzes, eine Eingangstür sowie ein Anstrich der Fassade. Im Garten der Kita wurde das Klettergerüst aus der ehemaligen Kita in der Kinzigstraße aufgebaut. Der Garten wurde mit einem neuen Zaun versehen und die Gartentür auf der Rückseite der Kita ausgetauscht.



Die Kinder fühlen sich wohl in ihrer „neuen“ Kita

Leiterin Monika Tetzner ist sehr stolz auf ihre neue Kita: „Die Kinder fühlen sich in einer neu und frisch renovierten Kita viel wohler. Das motiviert auch die Mitarbeiter und BetreuerInnen.“
Die Kosten der Instandsetzung betrugen rund 420.000 Euro und wurden, neben den Eigenmitteln des Kita-Trägers „BIK e.V.“, aus dem Topf „Soziale Stadt“ finanziert. Der Verein ist seit zwölf Jahren Träger der Kita. Ein besonderer Dank gilt vielen Eltern, die mit viel Engagement bei den Arbeiten geholfen haben.
Insgesamt beherbergt die Kita knapp 200 Kinder, von acht Wochen alten Babys bis zum Schuleintritt. Betreut werden sie von 30 MitarbeiterInnen, die von den ErzieherInnen bis zum Küchenpersonal reichen, denn die Kinder werden hier täglich aus der hauseigenen Küche verköstigt. Zurzeit sind die Kapazitäten voll ausgeschöpft und es gibt eine lange Warteliste. Die positive Resonanz auf die gestaltete Kindertagesstätte ist deutlich spürbar. Monika Tetzner bietet einmal im Monat eine Informationsveranstaltung an und führt die Eltern durch die renovierten Räume. Den Eltern gefallen besonders die moderne Einrichtung und der geschützte Garten hinter dem Gebäude. Die Zeiten, in denen es merklich viele Abmeldungen von Kindern gab, sind vorbei. Junge Familien bleiben im Kiez wohnen und neue ziehen hinzu. Das ist nicht zuletzt auf die gute Arbeit des Quartiersmanagements zurück zu führen. Deutlich wird das an der Veränderung der Altersstruktur der Kindergruppen. Zurzeit sind mehr als 80 Kinder unter drei Jahre. Auch in den nächsten Jahren werden noch mehr Neuanmeldungen erwartet. Gerade deshalb war es wichtig, Fördermittel in diesen Umbau und damit in die soziale Infrastruktur zu lenken. Die Kita hofft, dass sie auch in Zukunft Unterstützung bekommt. Auf dem Wunschzettel steht beispielsweise noch die Erneuerung des Küchenbereiches, in dem sich seit den 50er Jahren nicht viel verändert hat.

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