Beschäftigung, Qualifizierung und Stadtteilökonomie
Existenzgründerfonds Boxhagener Platz
Unternehmer und Freiberufler, die innerhalb der vergangenen drei Jahre im Boxhagener Kiez ihren eigenen Betrieb gegründet hatten, konnten auch im Jahr 2006 einen Antrag auf einen Zuschuss aus dem Existenzgründerfonds stellen. Ausgeschlossen waren bereits Begünstigte der Existenzgründerfonds der Jahre 2003, 2004 und 2005. Der Zuschuss betrug maximal 2.500 Euro pro Unternehmen für betriebsbedingte Investitionen und/oder Marketingkosten im weitesten Sinne. Darunter fielen zum Beispiel Messe- oder Druckkosten oder auch betriebserweiternde Investitionen. Personalausgaben und Mietzahlungen waren allerdings ausgeschlossen.
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Plakate zum Existenzgründerfonds 2006
Insgesamt musste die Jury aus 26 Bewerbungen auswählen. Sechs Unternehmen aus dem Boxi-Quartier erhielten 2006 einen Zuschuss aus dem Fonds. Zu den ausgewählten Betrieben gehörte ein Modegeschäft, das das Geld für Werbeaktivitäten verwenden wollte. Zwei Designagenturen und ein Bio-Laden konnten zusätzliche Arbeitsgeräte anschaffen. Ein Steinmetz-Unternehmen nutzte den Zuschuss für seinen Internetauftritt. Eine Galerie, die sich vor allem um den Kunstaustausch zwischen Berlin und New York bemühte, bekam Mittel für den Aufbau der Außendarstellung. Interessenten mussten ihre Anträge für den Existenzgründerfonds bei LOK e.V. einreichen. „Wichtig bei der Entscheidung war vor allem, dass die Bewerber ein schlüssiges Konzept vorlegten“, so Jurymitglied Michael Mashofer. „Außerdem achteten wir darauf, dass das Geld auch wirklich nachhaltig verwendet wurde und die Firma weiterbringt. Diesen Eindruck hatten wir nicht bei allen eingereichten Anträgen.“

