Wohnumfeld
Neugestaltung des Dreieckplatzes
Der sogenannte Dreiecksplatz war früher nur als Trampelpfad bekannt. Seit dem Umbau, der Ende 2006 abgeschlossen wurde, ist die 700 qm große Anlage zwischen Simplon-, Wühlisch- und Gabriel-Max-Straße auch ein Ort zum Verweilen. Die neue, kleine, grüne Oase erweitert das ohnehin geringe Angebot an Grünflächen im Kiez.
Der Umbau des Dreiecksplatzes verlief in enger Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern. Im Juni 2006 stellte der beauftragte Landschaftsarchitekt Holger Plaasche in einer ersten Informationsveranstaltung in der nahe gelegenen Modersohn-Grundschule seine Pläne vor. An dem Entwurf hatten die Teilnehmer der Versammlung allerdings einige Änderungswünsche.
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Nach der Neugestaltung lädt der Dreiecksplatz endlich zum Verweilen ein |
Anders als vom Architekten vorgesehen, waren die Anwohner auch mit weniger Wegen durch den Mini-Park zufrieden. Wichtig war ihnen vor allem ein Pfad von der Wühlisch- zur Simplonstraße. Einen geplanten weiteren Eingang hielten sie für unnütz. Dafür forderten sie mehr Pflanzenrabatten. Das Aufstellen mehrerer Parkbänke fand allgemeine Zustimmung. Keine Chance hatte dagegen der Vorschlag, auch noch eine Tischtennisplatte aufzustellen. Spiel- und Sportgeräte sollte es nicht geben, da die räumliche Enge ein aktives Nebeneinander von Ruheplätzen und aktiven Spielzonen behinderte. Die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger wurden von Holger Plaasche in einen neuen Entwurf eingearbeitet.
Die Vegetationsflächen erhielten eine geschlossene Bepflanzung und wurden danach mit Rindenmulch bedeckt. Der Platz bekam eine Befestigung mit wassergebundener Wegedecke. Lediglich im Bereich der stark frequentierten Eingangsbereiche sowie der Bankplätze wurde mit Betonplatten und Mosaikpflaster befestigt. Es sind zehn Gartenbänke montiert und an den Zugängen vier Abfallbehälter installiert worden.
Der Umbau wurde im Rahmen einer Maßnahme mit dem JobCenter von ABM-Kräften durchgeführt.
